2018 war anders als geplant

2018 war ein Jahr, das alles verändert hat. Ein Todesfall, eine Schwangerschaft samt Geburt und ein Studienabschluss reichen, um das Leben auf den Kopf zu stellen.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und damit wird es traditionell Zeit für einen kurzen Jahresrückblick. Wie auch 2016 und 2017 schon.

Ende letzten Jahres war ich mir sicher, dass 2018 erfolgreich wird. Und das war es. Sehr sogar. Aber doch so ganz anders, als gedacht. 365 Tage lassen sich einfach nicht vorhersagen oder gar planen. Und das Leben hält immer wieder Überraschungen für einen bereit.

Privat und beruflich

Der Januar begann ganz entspannt mit einem Dänemark-Urlaub und kündigte zum Ende hin durch vermehrte Arztbesuche mit meiner Großmutter schon das eine große Ereignis des Jahres an. Im Februar meldete ich meine Master-Thesis an und verkaufte viel Kram bei eBay Kleinanzeigen. Ausmisten im neuen Jahr. Vielleicht ein Klischee, aber eines, das sich gut anfühlt. Ganz geruhsam verlief der März, nur damit der April umso einschneidender starten konnte. Morgens hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in Händen und ein paar Stunden später erfuhr ich, dass meine Großmutter von uns gegangen war. Beide Ereignisse beschäftigten mich die folgenden Monate und wollten zusammen mit der angemeldeten Thesis unter einen Hut gebracht werden. Unterbrochen wurde dieser Alltag im Mai von einem Kurzurlaub auf Rügen. Und nachdem ich im Juli die Thesis fristgerecht abgab, gönnten mein Mann und ich uns im August einen letzten Urlaub zu zweit auf Amrum. Einen Tag #LitcampHH gab es für mich im September, den zweiten Tag musste ich auf Grund der Schwangerschaft leider sausen lassen. Trotzdem war es schön, ein paar Internetmenschen auch mal in echt zu treffen. Der Oktober beendete nach bestandener Abschlussprüfung dann offiziell mein Dasein als Studentin, so, dass ich mich fortan ganz dem Blog und der Vorbereitung aufs Kind widmen konnte. Das tat ich dann auch im November bis zur Geburt. Der Dezember steht ganz im Zeichen der neuen Rolle als Mutter. Verständlich, oder?

Blog

Auch das Blogjahr 2018 verbuche ich als erfolgreich. Denn obwohl ich im Frühjahr und Sommer nur sehr wenig aktiv war (der private Rückblick dürfte deutlich gemacht haben, warum…), stiegen die Besucherzahlen im Vergleich zu 2017 weiter an. Im September gab es einen kleinen Knick nach unten in der Statistik, aber der war erwartet, denn Google musste ja erstmal berücksichtigen, dass aller Content von lexasleben.de jetzt auf meergedanken.de zu finden war. Das dauerte etwas nach dem Umzug im August.

Der Umzug ist wohl insgesamt das Blog-Ereignis des Jahres. Alles neu. Und immer noch nicht ganz fertig. Neuer Name, neues Design und auf Grund der privaten Entwicklung eine neue Kategorie: Familie.

Dieser Blog spiegelte auch 2018 weiterhin wieder, was mich in meinem Leben beschäftigt. Und das Jahr zeigte mir, wie sehr ich das Bloggen liebe. Während das Offlineleben wichtiger und zeitraubender war, fehlte mir dieser Blog. Die Möglichkeit zu Schreiben und dabei meine Gedanken zu sortieren fehlte mir. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher: Egal, was mein Leben noch bringt, ganz aufgeben werde ich diesen Blog wohl nie. Dafür bringt es zu viel Spaß und ermöglicht es mir die Gedanken, die im Kopf kreisen, einigermaßen geordnet aus dem Kopf zu kriegen.

Und anscheinend interessieren diese Gedanken ja jemanden, denn in den meistgelesenen Beiträgen aus 2018 finden sich wieder mal nicht nur aktuelle. Genau genommen ist sogar nur ein Beitrag aus dem aktuellen Jahr dabei. Und der ist auch noch von November…ich habe zwar damit gerechnet, dass mir die provokante Überschrift einige Klicks bringen wird, aber mit solch einem Erfolg habe ich nicht gerechnet. Es könnte ein echter Dauerbrenner werden. 

Meistgelesen 2018

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Knappe 60% aller LeserInnen kommen immer noch über Suchmaschinen und an die 25% aus den sozialen Netzwerken. Wovon 96% von Pinterest kommen. Wobei das genau genommen ja kein soziales Netzwerk ist, sondern auch eine Suchmaschine. Ansonsten finden immer mal wieder Menschen von trusted blogs aus ihren Weg hier her und über Direktverlinkungen auf anderen Blogs. Gerade mal 1% scheint über einen Feedreader zu klicken. Wobei ich nicht weiß, wie genau die Statistik in dem Fall arbeitet. Aber das ist eigentlich egal, denn eine Minderheit sind diese Stammleser auf jeden Fall.


Ich kann wohl ohne Einschränkung sagen: 2018 war ein Jahr, das alles verändert hat. Grundlegend. Es war erfolgreich, absolut. Aber auch ganz anders, als erwartet.

Und ab jetzt geht es so weiter wie vorher. Denn nur weil sich alles ändert, muss sich ja nicht alles ändern.

2018 war ein Jahr, das alles verändert hat. Ein Todesfall, eine Schwangerschaft samt Geburt und ein Studienabschluss reichen, um das Leben auf den Kopf zu stellen.

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6 Kommentare
  • Erstmal ein frohes neues Jahr meine Liebe und hab ein tolles 2019 mit deiner kleinen Familie :). Das vergangenen Jahr hört sich sehr spannend an, wenn es mir auch Leid tut das mit deiner Großmutter zu erfahren :/. Ansonsten an dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Studium.

    Mir geht es mit dem Blog ja ähnlich. Wenn ich in stressigen Phasen nicht zum blogge komme, dann fehlt mir dieses Ventil auch sehr, denn es ist meine Art abzuschalten, mir aber auch Dinge von der Seele zu schreiben. Jeder ist da anders und ich verarbeite vieles durch den Blog, aber auch die Diskussion mit anderen. Man erweitert da doch auch irgendwie seine eigene Sicht auf die Dinge und merkt manchmal, dass man mit vielem gar nicht so alleine dasteht wie man denkt.

    Bin auf jeden Fall gespannt was 2019 auf deinem Blog bringt und auch mit welchen Themen du deine neue Kategorie füllen wirst.

    • Moin Nicole,

      auch dir, wenn auch spät, noch ein frohes Neues.

      Diese Intention beim Bloggen merkt man deinen Artikeln auch immer an, finde ich. Da steckt einfach mehr dahinter und das macht sie lesenswert.

      LG Lexa

  • Liebe Lexa,

    wow, da hattest du ein ereignisreiches Jahr. Ich wünsche euch ein gesundes und frohes neues Jahr und alles Liebe zur Geburt.

    Pinterest läuft bei mir auch am besten von allen Social Media Kanälen, daher will dort neben Instagram in 2019 die meiste Energie reinstecken.

    Viele Grüße aus Leipzig

    Myriam