Manchmal lieber Hörbuch als Buch

Eine ewige Diskussion: Buch vs. Hörbuch. Dabei ist das wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beides hat seine Daseinsberechtigung und manchmal sind Hörbücher einfach praktischer.
[Werbung: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Audible]

Es gibt viele sinnlose und unnötige Diskussionen auf dieser Welt. Eine davon dreht sich darum, ob ein Hörbuch ein echtes Buch ist. 

Natürlich nicht. Es ist ein Hörbuch, kein Buch und auch kein EBook. Eine Serie ist kein Film. Ein Hörspiel ist kein Hörbuch. Und ein Ölgemälde ist keine Bleistift-Zeichnung. Anders gesagt: Ein Apfel ist auch keine Birne.

Buch, EBook, Hörbuch und Hörspiel sind verschiedene Darbietungsformen einer Geschichte. Sie nutzen vielleicht die gleichen Wörter, aber sie transportieren nicht unbedingt die gleiche Botschaft. Aber das tut ein Buch auch nicht, wenn man es zwei mal liest. Je nach Stimmung, Umgebung und persönlichen Erlebnissen verändern sich die Botschaften von Geschichten. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass man kein Buch zweimal lesen kann. Also schon lesen, aber nicht zweimal identisch verstehen.

Eine ewige Diskussion: Buch vs. Hörbuch. Dabei ist das wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beides hat seine Daseinsberechtigung und manchmal sind Hörbücher einfach praktischer.

Wenn es eine gute Geschichte ist, wird sie je nach Situation etwas anderes für einen transportieren. Ein anderer Aspekt erscheint einem relevant und ausschlaggebend.

Ein Umstand, der die Diskussion Buch vs. Hörbuch noch absurder werden lässt, als sie auf den ersten Blick eh schon ist.

Als Kind liebte ich Hörspiele. Einschlafen ohne Benjamin Blümchen oder Bibi Blocksberg war zwar möglich, aber nur halb so schön. Dann las ich eine lange Zeit nur noch, hörte nicht mehr.

Hörbücher erschienen mir schrecklich unpraktisch. Warum sollte ich mich dem Tempo eines/einer Erzählers/Erzählerin anpassen, wenn ich beim selbst Lesen schneller war und so mehr Bücher in kürzerer Zeit schaffte? 

Das änderte sich erst, als ich für mein Master-Studium das Pendeln anfing. Während man ein Auto lenkt, lässt sich schwer lesen. Zumindest sollte man es nicht tun. Hörbücher waren da die Rettung gegen die lähmende Langeweile, die einem eine Stunde Bundesstraße wie drei Tage vorkommen lassen. (Und Rezensionsexemplare waren dabei die Rettung meines studentischen Geldbeutels…)

Eine ewige Diskussion: Buch vs. Hörbuch. Dabei ist das wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beides hat seine Daseinsberechtigung und manchmal sind Hörbücher einfach praktischer.

Hörbücher waren auf einmal sehr praktisch. Zwei Stunden am Tag, in denen mich bspw. eine Fantasy-Geschichte in eine andere Welt entführte und mir so nicht wie verschwendete Zeit vorkamen. Ganz im Gegenteil: So manches Mal freute ich mich über einen kleinen Stau, wenn es mir die Möglichkeit gab noch ein Kapitel mehr zu hören.

Seit dem Ende des Studiums lese ich wieder, anstatt zu hören. Aber eine kleine Stimme in meinem Kopf behauptet hartnäckig, dass sich das mit Ende der Schwangerschaft  ändern wird. Und ich denke, ich gebe ihr recht. 

Wickeln, wiegen, schmusen, Spazieren gehen, füttern, beim Schlafen beobachten, durch die Wohnung tragen und dabei langsam verzweifeln… alles Tätigkeiten, bei denen zwei freie Hände äußerst praktisch sein dürften.

Während der Autofahrt brauchte ich CD’s, in den nächsten Monaten dürfte sich eine Abspielmöglichkeit wie die App von Audible wahrscheinlich als nützlicher erweisen. Das Handy ist sowieso meist in Griffweite. Und ich weiß auch schon, was ich hören will: Bücher, die ich bereits kenne. Geschichten wie Game of Thrones noch einmal neu erleben. Mit um die 9 Stunden Spielzeit pro Buch, dürfte ich damit für den Anfang schon mal gut beschäftigt sein.

Eine ewige Diskussion: Buch vs. Hörbuch. Dabei ist das wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beides hat seine Daseinsberechtigung und manchmal sind Hörbücher einfach praktischer.

Wie ist dein Standpunkt in der ewigen Diskussion Buch vs. Hörbuch? Findest du sie wie ich unnötig, da nicht vergleichbar? Oder hast du einen klaren Favoriten?

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6 Kommentare
  • Hörbücher und -spiele sind leider nicht mein Medium. Ich muss lesen, ganz egal ob das Bücher oder E-Books sind.
    Ich fahre jeden Tag über 100 km mit dem Auto und Hörbücher wären so ein toller Zeitvertreib, aber ich kann damit nichts anfangen, leider. Ich hab’s oft genug versucht, aber das wird nix mehr 🙂

    • Da kann man dann wohl nichts machen. Ist tatsächlich schade, aber wenns für dich nicht passt, dann passt es nicht. Mehr als es versuchen kann man schließlich nicht.
      LG Lexa

  • Ich mag Bücher und Hörbücher eigentlich gleich gern. Mal habe ich lieber ein Buch in der Hand (so wie letzten Urlaub, mehrere Stunden täglich am Pool), mal höre ich lieber nur zu (beim Autofahren, Haushalt machen, usw).
    Aber: Bei Hörbüchern mag ich tatsächlich nicht alles. Es kommt für mich sehr darauf an, WER da vorliest. Da habe ich leider schon so manchen Fehlkauf getätigt…
    Richtig gut finde ich übrigens Rufus Beck. Ich höre manchmal wochenlang nur Harry Potter und find’s immer wieder schade, wenn die rund 140 Stunden wieder vorbei sind… 😀

    Liebe Grüße!

    • Stimmt, welcher Stimme man lauscht macht ganz viel aus. Rufus Beck ist da auch einer meiner Favoriten. Die Harry Potter-Hörbücher hatte ich auch mal, auf Kassette… eine sehr gute Idee für die Elternzeit. Entspannt vielleicht auch etwas mehr als GoT xD Aber wahrscheinlich habe ich genügend Zeit um beides zu hören.
      LG Lexa

    • Bei mir war es nicht das Laufband, sondern der Crosstrainer, aber ja: beim Sport sind Hörbücher super. Da geht die Zeit schneller um. Ich musste nur immer aufpassen, dass ich bei sehr spannenden Stellen nicht langsamer wurde, weil ich mich so aufs Hören und nicht mehr aufs Bewegen konzentrierte xD

      Wenn du das Problem nicht hast, wird es dir sicherlich gut gefallen.
      LG Lexa