Warum ich (normalerweise) keinen SuB habe

Es wird zeit, es mal zu sagen: Ich habe (normalerweise) keinen SuB. Ich finde es fast traurig, wie viele Bücher ungesehen rumstehen und nie gelesen werden.

Letzte Überarbeitung am 20. September 2018

Bei Twitter kam letztens die Frage auf, was man macht, wenn der SuB ( = Stapel ungelesener Bücher) abgebaut ist.

Und die Mehrheit der Antwortenden verstanden die Frage als Witz und stellten die irrwitzigsten Vergleiche auf, wie unwahrscheinlich es sei, dass dieser Zustand je erreicht sei… Ich merkte mal wieder, dass ich unter den Lesemenschen anscheinend zu einer seltenen Randgruppe gehöre.

Ich habe keinen SuB.

Und das mit voller Absicht. Ich will auch keinen SuB. Ich kaufe mir keine neuen Bücher, wenn ich noch ungelesene Exemplare zu Hause habe. Die momentan 539 Bücher in meinem Regal (LibraryThing zählt mit) habe ich alle gelesen. Bzw. bei Nummer 539 bin ich gerade dabei.

Der Gedanke daran 10, 50, 100 oder mehr ungelesene Bücher zu Hause zu haben versetzt mich in Panik… Das wäre ein ungeheurer Druck. So viele Bücher, die gelesen werden wollen und um meine Aufmerksamkeit buhlen. Da wird Lesen dann schnell zur Fließbandarbeit und nicht mehr zum selbst gewählten Vergnügen. So zumindest mein Eindruck.

Aber, ich scheine ziemlich allein mit dieser Einstellung zu sein. Vereinzelt stolpere ich mal über Buchblogger, die es so handhaben wie ich. Die große Mehrzahl hingegen scheint nicht nur einen SuB, sondern ein ganzes RuB (= Regal ungelesener Bücher) zu haben.

Und ich frage mich: Warum?

Warum Bücher kaufen, wenn man weiß, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man es eh nie lesen wird? Nur, weil man sie haben will? Sind Bücher Sammelobjekte

Ich gehe sogar noch mal einen Schritt weiter: Ist es den Büchern gegenüber nicht sehr unfair, sie zu kaufen, aber dann liegen zu lassen?

Ich stelle mir gerne vor, dass Bücher sich freuen, wenn sie gekauft werden. Dass sie sich darauf freuen ihre Geschichte zu erzählen. Bücher wollen gelesen werden, nicht nur gekauft.

Ich habe keinen SuB, ich habe Wunschlisten.

Wenn mir ein Buch über den Weg läuft, das sich interessant anhört und das ich gerne lesen würde, dann packe ich es auf meine Wunschliste. Das passiert ziemlich häufig und dementsprechend groß ist die Liste. Ab und zu sortiere ich die Liste dann mal durch und entferne Bücher, die mich nicht mehr interessieren.

Ein Geschenk für mich finden ist kein Problem, denn ich gebe zu Geburtstagen und Weihnachten einfach meine Wunschliste weiter. Da ist so viel Auswahl drauf, dass ich vorher nicht weiß, was genau ich geschenkt bekomme. Eine Win-Win-Situation. 

Für mich die bessere Lösung. Ein SuB würde mir nicht gefallen, mich unter Druck setzen und mir den Spaß nehmen.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass auch ich zwischendurch mal einen SuB habe. Aber einen mini kleinen. Nach Geburtstagen und nach Weihnachten. Wenn ich fünf Bücher geschenkt bekomme, schaffe ich es natürlich nicht die alle auf einmal zu lesen. Da besitze auch ich dann mal vier ungelesene Bücher. Aber so ein Zustand hält dann nicht lange an, schließlich kaufe ich mir dann keine Bücher nach.

Wie handhabst du es? Hast du einen SuB? Wie groß ist er? Kannst du verstehen, warum mir die Idee des SuB nicht gefällt?

Es wird zeit, es mal zu sagen: Ich habe (normalerweise) keinen SuB. Ich finde es fast traurig, wie viele Bücher ungesehen rumstehen und nie gelesen werden.

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27 Kommentare
  • Huhu Lexa,

    das ist ein verdammt gutes Thema. Ich gehöre ebenfalls zur SUB-Sippschaft, ich habe einige ungelesene Bücher bei mir herum liegen – aktuell sind es ca. 60 Bücher. (Wobei einige davon ganz streng genommen gar keine ungelesenen Bücher sind, sondern welche, die ich nochmal lesen will, der Einfachheit halber habe ich sie aber auch mit auf die Liste gesetzt).

    Stellt sich die große Frage: warum eigentlich?

    Ein Großteil der Bücher gehören erst einmal gar nicht mir. Das sind Romane, die im Zimmer nebenan (sprich: im Regal vom Herzblatt) stehen, die ich aber gerne auch lesen möchte. Ich habe sie mir also nicht gekauft, sondern leihe sie, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

    Den zweiten Batzen besitze ich lediglich aus einem Grund: weil er umsonst bzw. extrem reduziert war. Das sind zu 100% eBooks, die sich gut anhörten, nichts gekostet haben und deshalb „gekauft“ wurden. Eine Zeit lang habe ich das sehr regelmäßig gemacht, was auch die Masse erklärt.

    Und dann sind da noch ein paar wenige Exemplare, für die ich wirklich Geld ausgegeben habe und die in physischer Form existieren. Tatsächlich machen die den kleinsten Teil meines SUB aus. Denn wenn ich ein Buch kaufe, lese ich es meist auch direkt…

    Ich habe das mal eben durchgezählt:
    Geliehen: 22
    eBooks: 28
    „echte“ Bücher: 5
    ReReads: 8

    Das ist ne Menge, ich weiß, aber ich könnte mir gar nicht vorstellen, immer nur zwei oder drei Bücher im Haus zu haben. Was ist denn, wenn ich mein Buch durch habe und keines von denen spricht mich in dem Moment an? Und ich kann es mir auch nicht leisten, jede Woche ein Buch zu kaufen… dann horte ich doch lieber ein paar mehr und habe immer etwas im Haus 😉
    Aber ich kann den Gedankengang, dass die Bücher sich vernachlässigt fühlen, durchaus verstehen. Ich glaube, deswegen kaufe ich auch relativ selten echte Bücher, die gucken einen immer so vorwurfsvoll an, wenn sie im Regal liegen 😉 Bei eBooks tut das einfach weniger weh… und die im anderen Raum sehe ich auch eher selten.

    Im Moment arbeite ich allerdings ganz extrem daran, meinen SUB zu minimieren. Ich habe dieses Jahr erst zwei Bücher gekauft, ein physisches und ein eBook (und das auch nur, weil der Vorgänger mit einem Cliffhanger geendet hat, sonst wäre es auch auf meine Wunschliste statt in den Warenkorb gewandert). Und ich muss zugeben, dass ich ein wenig stolz auf mich bin, dass ich das so gut durchziehe 😀
    Eine Wunschliste habe ich übrigens auch noch, darauf tummeln sich an die 380 Bücher *hust*

    Ich glaube, ich werde das Thema mal ausleihen, wenn ich darf. Das ist bestimmt auch passend für meinen Blog.

    Liebe Grüße
    Sas

    • Hallo Sas,
      erstmal: Natürlich darfst du das Thema aufgreifen. Das ist ja eines der Dinge, die mir beim Bloggen so gefallen: Verschiedene Beiträge zu einem Thema.
      Wenn der Partner Bücher hat die man gerne noch lesen will, ist das in meinen Augen kein klassischer SuB. Die Bücher sind dann ja (hoffentlich) gelesen und wurden nicht gekauft um rumzuliegen 😉 Aber so ist natürlich klar, dass da einige zusammen kommen. Ich bin bei mir im Haushalt die einzige, die liest. Leider.
      Re-Reads sind da ähnlich. Für mich. Davon habe ich auch viele. Fast alle sogar 😀
      E-Books ist so eine Sache. Wenn sie umsonst waren oder sehr, sehr preiswert kann ich das gut verstehen. Als SuB zählen sie aber trotzdem.
      Insgesamt ist dein Stapel in meinen Augen dann gar nicht sooo groß.

      Wenn ich wirklich mal kein neues Buch im Haus haben sollte und auch kein Geld übrig ist, dann lese ich einfach ein anderes noch mal. Die Highland-Saga habe ich zum Beispiel schon mindestens 4mal gelesen.

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar. <3
      LG Lexa

      • Ja, die Bücher sind im Allgemeinen schon gelesen. Ich glaube, nicht alle, aber doch sicherlich 95% oder so. Das Herzblatt neigt aber auch dazu, einen SUB anzusammeln, meistens aber, weil es ein extremer Launen-Leser ist, das heißt, es geht nicht immer jedes Buch 😉
        Ich bin ganz froh, dass wir die Leidenschaft für Bücher teilen, auch wenn wir komplett unterschiedliche Genres mögen: J. steht total auf Urban Fantasy, ich lese (im Moment) vorrangig Jugendbücher und Thriller. Aber so kann ich mir zumindest Bücher ausleihen, die ich nicht selber kaufen muss oder würde.

        Ich bin generell jemand, der selten Bücher mehrmals liest. Zum einen natürlich, weil genug neue Sachen da sind, die gelesen werden wollen und zum anderen finde ich es doof, Bücher zu lesen, wenn ich noch weiß, was passiert. Deswegen dauert es meist mehrere Jahre, bis ich einen Roman das zweite Mal anfasse. Auch ja ist mein Herzblatt komplett anders, Harry Potter z.B hat es schon an die zehnmal gelesen *g*

        Liebe Grüße
        Sas

  • Ich habe auch keinen nennenswerten SUB. Ich habe immer mal wieder ein paar ungelesene Bücher rumliegen, eben von Weihnachten oder wenn ich sie mir von anderen ausleihe. Ein ganzer Stapel versetzt mich aber auch gern in „Panik“. Dann lieber ab und zu ein neues Buch kaufen und ansonsten ganz entspannt lesen. Ich gehöre ja sowieso zu der Minderheit, die Bücher gern auch mal mehrmals liest, da ist ein SuB sowieso nicht so förderlich.

    • Ich glaube, wegen Kommentaren wie deinen blogge ich auch so gerne: Man schreibt einen Beitrag, weil man irgendwie den Eindruck hat allein zu sein und dann stellt man fest, dass es noch anderen so geht wie einem selbst. Ich lese auch viele Bücher mehrmals. Und immer wieder. Vor allem Reihen, wenn der nächste Band erscheint.
      Liebe Grüße
      Lexa

  • Liebe Lexa,

    es ist immer wieder gut, dass es zwischen den ganzen Stimmen zu überfüllten SUBs oder Buchkaufverboten Beiträge wie diesen hier zu finden! Das Problem fängt ja auch erst bei einer ziemlich großen Masse an Büchern an.

    Der Ansatz, dass ein Buch in erster Linie unterhalten wird, dazu aber gar nicht kommt, wenn es nicht gelesen wird, hat mir besonders gut gefallen. Wenn man weitergeht, ist es natürlich in vielerlei Hinsicht ungerecht dem Buch gegenüber, aber ebenfalls dem Autor gegenüber. Es hat sich schließlich jemand hingesetzt, um diese Geschichte zu schreiben, und dann besitzt man sie nur? Das wäre letztendlich doch sehr schade! Davon hat letztendlich keiner was.

    Etwas ganz anderes ist es, wenn man Bücher sammelt, weil man das möchte. Warum auch nicht? Man kann so viele Dinge sammeln, Bücher sollte man also prinzipiell nicht ausschließen. Dann muss man dies allerdings unter dem Vorsatz des Sammelns machen und sich nicht dem Stress hingeben, diese 100 Bücher im Regal unbedingt lesen zu wollen/müssen.

    Vielen Dank für deine Sicht auf den SUB.

    Liebe Grüße,
    Lauretta

    • Hallo Lauretta,
      danke für deinen Kommentar. Du hast Recht, die große Masse ist das Problem, ein paar ungelesene Bücher schaden niemanden, denn sie werden sicherlich noch gelesen.

      Den Autoraspekt habe ich noch gar nicht bedacht. Stimmt aber natürlich auch, wenn wir davon ausgehen, dass der Autor eine Geschichte erzählen möchte und nicht „nur“ Geld verdienen. Aber das wird sicherlich auf die große Mehrheit der Autoren zutreffen.

      Und noch einmal muss ich dir recht geben. Wer sammeln möchte, der soll auch sammeln. Ich persönlich würde es zwar schade finden, wenn man Bücher kauft ohne sie lesen zu wollen, aber es soll ja auch Menschen geben, die sich Bücher danach kaufen, wie sie im Regal aussehen. Jeder so, wie er möchte.

      Riesige SuB verstehe ich aber trotzdem nicht 😉

      Liebe Grüße
      Lexa

  • Ich kann deine Argumente durchaus nachvollziehen und eigentlich ist es total logisch, was du sagst. Dennoch habe ich einen SUB von knapp unter 100 Büchern, zu denen ich aber auch meine eBooks zähle. Zugegeben, es ist mir viel zu viel. Mein Wunsch-SUB liegt irgendwie zwischen 10 und 15. Warum? Tatsächlich, um eine gewisse Auswahl zu haben. Ich suche mir gerne aus mehreren Büchern das passende für den derzeitigen Lesegeschmack aus, ich mag es mir meine ungelesenen Bücher anzuschauen und mich darauf zu freuen. Auf der anderen Seite sortiere ich auch ab und an mal aus, weil mich manche einfach nicht mehr interessieren oder ich damals nicht mit voller Begeisterung gekauft habe.
    Doch da bin ich mittlerweile auch kritischer geworden. Ich kaufe nur Bücher, die ich tatsächlich auch lesen will. Anders verhält es sich bei Leseexemplaren von der Arbeit. Die horte ich schon eher mal und denke, ach kannst du ja mal rein lesen, selbst wenn es mich nicht 100% überzeugt. Aber auch die sortiere ich von Zeit zu Zeit mal aus bzw breche sie zügig ab, wenn sie mir nicht gefallen.
    Dennoch neigt man irgendwie Bücher zu sammeln, auch wenn es eigentlich etwas blöd ist und eine kleinere Anzahl durchaus reichen würde.
    Darauf arbeite ich derzeit hin, langsam aber stetig. Ich sortiere aus, gucke mir meinen SUB kritisch an, schaue woher ich sie habe und ob ich sie noch lesen werde. Lese rein, breche ab und sortiere aus. Aber manches bleibt eben auch, weil ich es wirklich gerne lesen möchte, aber einfach noch nicht der richtige Moment gekommen ist oder die richtige Stimmung oder schlichtweg ein anderes Buch sich in den Vordergrund gedrängelt hat.
    Aber in den meisten Momenten mag ich meinen SUB, manchmal verfluche ich ihn, aber immer hätte ich ihn gerne zwischen 10 und 15 Büchern, wo ich vielleicht auch eines Tages wieder landen werde 😉

    Liebe Grüße,
    Katja 🙂

    • Hallo Katja,
      10 bis 15 klingt für mich noch okay. Da hat man tatsächlich noch die Chance sie alle zu lesen.
      Ich kann aber auch verstehen, dass man gerne sammelt. Ich verspüre ja auch den Drang jedes Buch gleich zu kaufen. 😉
      Aber ich tue es nicht, weil mir die Nachteile zu groß sind. Aber da muss ja jeder für sich gucken, wie er damit umgeht.
      Danke für deinen Kommentar hier. Freut mich, mal von neuen Menschen hier zu lesen 🙂
      Liebe Grüße
      Lexa

  • Hallo Lexa,
    beim Kaffeekränzchen am Sonntag hörte ich das erste Mal überhaupt von einem SUB. Ich war also auch unwissend was diese Bezeichnung betraf.
    Aber nachdem ich mich schlau gemacht habe muss ich sagen, ja ich habe auch einen SUB. Nicht allzu viele, aber er wird nie ausgehen, denn wenn ich so an einem Flohmarkt oder so vorbeikomme hole ich mir das Buch – Sub hin oder her.
    Dennoch finde ich Deine Gedanken sehr gut und interessant. Es dürfen nicht zu viele Bücher sein, aber so 10 – 20 ungelesene habe ich eigentlich immer so.
    Einen schönen Tag und viele Grüße
    Kirsi

    • Hallo Kirsi,
      10 bis 20 wären mir persönlich ja schon zu viele. Aber wenn es für dich passt und dich nicht unter Druck setzt, ist ja alles gut. Da muss ja jeder seinen Weg für sich finden.
      LG Lexa

  • Liebe Lexa!

    Einen wirklich anregenden Gedanke hast Du da zu Papier gebracht. Normalerweise hatte ich auch keinen SuB bei mir zu Hause. Hinzu kam, dass ich meine Bücher noch ganz klassisch aus der Bibliothek bezog und ein Horten somit gar nicht passieren konnte. Dann hat sich mein Leseverhalten etwas geändert. Ich stöberte häufiger im Internet und wurde ein dankbares „Opfer“ personalisierter Werbung, wodurch ich viel mehr Bücher kaufte und sich die ersten Stapel auf meinem Tisch aufbaute (ca. 15 Stück). Wie Du schon so schön erzählt hast, löste das auch bei mir aber nur Druck aus. Da war dann der Punkt gekommen, um mein Konsumverhalten drastisch zu ändern. Jetzt wird erstmal „auflesen“, was schon zu Hause ist und spannend klingende Fundstücke auf einer Wunschliste notiert. Hat bislang super funktioniert. Wie Du siehst: Du bist nicht alleine.

    Liebe Grüße,
    Manuela

    • Moin Manuela,

      Wunschlisten sind klasse 🙂 Ich liebe meine Wunschliste. Da kommt es mir immer vor, als ob ich mir selbst ein Geschenk mache, wenn ich mir ein Buch von ihr kaufe.

      Dieses Gefühl wünsche ich dir in Zukunft auch.
      LG Lexa

  • Hallo Lexa
    da muss ich doch direkt offenbaren – ja ich habe einen SuB, schon immer, also Jahrzehnte. Warum? Ich kann nicht ohne. Es erfüllt mich mit Freude wenn ich vor dem Regal (jaaaa ein Regal) stehe und eines auswähle das als nächstes gelesen wird.
    Die Bücher sind überwiegend gebrauchte. Solche die von Freunden aussortiert wurden oder die ich auf Flohmärkten fand. Ich kann sie nicht da liegen lassen.
    Allerdings habe ich keine großartigen anderen Regal voller Bücher. Wahrscheinlich bin ich eine Ausnahme aber gelesene gebe ich meist wieder her. An Freunde, Familie, Spende an die kleine Bücherei oder sie kommen in den BücherSchrank vor dem Krankenhaus.
    Deswegen brauche ich mein SuB-Regal
    Kann aber auch jeden verstehen der eben keine ungelesenen hortet.
    Wünsche dir einen guten Wochenstart.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Moin Kerstin,
      wenn dich dein Regal mit Freude erfüllt und keinen Druck ausübt, ist ja alles gut.
      Und wenn du gelesene Bücher meist weiterreichst, dann hast du ja auch genügend Platz.

      Es ist die genau gegenteilige Vorgehensweise zu mir, aber ich glaube, da gibt es kein richtig oder falsch. Solange man glücklich damit ist und die Bücher einem Freude bereiten, ist doch alles gut. 🙂

      LG Lexa

  • So ganz ohne SuB geht es bei mir nicht. Mich hat der riesige Stapel an ungelesenen Büchern auch sehr belastet, weshalb ich radikal ausgemistet habe und meine Neuzugänge radikal limitiert habe. Aber zum einen habe ich leider feststellen müssen, dass ich derzeit selbst bei drei neuen Büchern im Monat kaum hinterherkomme, so dass ich nun auf zwei Neuzugänge runtergehe. Und zum anderen muss eine kleine Auswahl dann doch einfach sein. Würden Bücher innerhalb eines Tages geliefert, sähe das anders aus. Aber bei englischen Büchern warte ich dann doch öfters zwei Wochen und mehr, bis sie ankommen. Da hätte ich es mit deutschen Büchern einfacher …

    • Moin Elena,
      bei den Lieferzeiten kann ich es gut verstehen, wenn man gerne einen kleinen Vorrat zu Hause hat. Ich lese fast nur deutschsprachig und kaufe entweder direkt in der Buchhandlung oder bestelle es dort und kann es dann nächsten Tag abholen. Da entstehen keine Leselücken, wenn ich es nicht will 😉
      LG Lexa

  • Liebe Lexa,
    ein schöner Artikel. Ich muss gestehen, dass ich immer einen SuB habe, allerdings versuche ich ihn nicht ins endlose anwachsen zu lassen. Rezensionsexemplare fordere ich nur an, wenn ich sie auch zeitnah lese. Eine schöne Vorstellung finde ich die Idee, dass Bücher gelesen werden wollen:)
    Da ich meistens auch parallel unterschiedliche Bücher lese (immer ein bisschen Stimmungsabhängig) liegen gerne vier Exemplare auf meinem Nachttisch.
    Liebe #Litnetzwerkgrüße
    Isabel

    • Moin Isabel,
      vier Bücher parallel? Das ist schon nicht wenig. Ich gehöre ja zu der Fraktion „ein Buch zur Zeit“ und da ist es noch einfacher keinen SuB zu haben. Wenn man mehrere gleichzeitig liest, braucht man natürlich auch mehr Vorrat.
      LG Lexa

  • Hey 🙂
    Das ist ein sehr interessantes Thema und ich gehöre auch zu den Personen, die einen SuB haben. Bevor ich mit dem bloggen aber angefangen habe, wusste ich gar nicht, was ein SuB ist. Bei mir haben sich schon immer ein paar Bücher angesammelt, aber nie in einem Ausmaß wie während des bloggens. Ich habe es schon immer geliebt Bücher zu kaufen. Ich kann dein Gefühl der Panik definitiv verstehen. Mir geht es da manchmal nämlich auch so, dass ich mich von der Zahl einfach erschlagen fühle. Auch, wenn ich im Vergleich zu anderen Bloggern einen eher kleinen SuB habe.
    In den letzten Monaten hat sich aber mein Kaufverhalten enorm geändert und ich hoffe, dass ich es schaffe, meinen SuB noch kleiner zu bekommen. Mein idealer SuB wäre so bei 10-20 Bücher. Also ca so viele, wie ich auch vielleicht vorm bloggen hatte. Ich mag es einfach sehr gerne zu wissen, dass ich die Bücher alle innerhalb des nächsten halben Jahrs auch lesen kann, als diese Ungewissheit, wann ich denn wirklich mal zu dem Buch greifen werde. Und da ich in Hamburg wohne und hier die Bücherhallen wirklich gut sind, kann ich so auch zwischendrin sehr leicht neuen Lesestoff kommen, ohne direkt neue Bücher kaufen zu müssen, wenn ich mal auf keines Lust auf ein Buch habe, welches eh schon bei mir im Regal steht.
    Im Endeffekt muss wohl jeder selber herausfinden, womit man sich selber noch wohl fühlt. Ich für mich kann sagen, dass ich mich mit einem SuB von fast 60 Büchern nicht mehr wohlfühle. Aussortieren kann ich auch nicht, weil mich die Bücher allesamt (zum Glück) noch interessieren.

    Liebe Grüße
    Isabell

    • Moin Isabell,

      stimmt, man muss für sich selbst testen, wie man es haben mag. Mir persönlich wären 10-20 ja schon zu viel, aber wenn das deine Wohlfühlzone ist, dann ist die Anzahl auch richtig.
      Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg beim Abbau! Liegt ja noch einiges vor dir. Aber wenn dich wirklich alle noch interessieren, spricht das ja dafür, dass du dir deine Käufe gut überlegst. Dann schaffst du es sicherlich auch den Stapel auf ein für dich angenehmes Level zu bringen.

      LG Lexa

  • Hallöchen Lexa,

    früher ging es mir ähnlich und ich hatte nie einen SuB. Mittlerweile stapeln sich da aber so um die 90 Bücher (einschließlich E-Books). Das liegt zum Teil daran, dass ich nicht mehr so viel Zeit zum lesen habe wie früher ansonsten gibt es drei primäre Gründe, warum bei mir auf dem SuB Bücher liegen:

    – Günstige Deals: Mängelexemplare, Bücher, die kurzfristig im Kindlestore günstig angeboten werden, etc. Wenn bei solchen Aktionen Bücher dabei sind, die mich grundsätzlich interessieren, schlage ich schon mal zu, auch wenn ich weiß, dass ich sie in absehbarer Zeit nicht lesen werde.
    – Sachbücher und Klassiker: Sachbücher, Biographien, Klassiker interessieren mich grundsätzlich sehr, aber während der letzten Jahre meines Studiums hatte ich kaum den Nerv sie zu lesen und brauchte einfach Unterhaltungsliteratur und Sachen, die sich eher leicht lesen lassen. Dadurch haben sich bei mir einige dieser Bücher angestapelt, wenn ich sie geschenkt bekam.
    – Fortsetzungen von Reihen: Häufig lese ich den ersten Band einer Reihe, aber es dauert eine Weile bis ich den nächsten Band kaufe. Wenn ich ihn dann habe, müsste ich erstmal Band 1 nochmal lesen um mich gut genug an die Handlung zu erinnern. Aus diesem Grund stapeln sich bei mir vor allem Reihen. Aktuell versuche ich diese aber nach und nach durchzulesen.

    Im Moment habe ich etwas mehr Zeit zu lesen und muss auch Geld sparen, so kann ich versuchen meinen SuB etwas zu verkleinern.

    LG
    Elisa #litnetzwerk

    • Moin Elisa,

      ja, EBooks sammeln sich noch mal schneller an als Papierbücher. Das habe ich schon von einigen gehört.
      Bei Deals kann ich glücklicherweise sehr gut widerstehen. Wenn ich tatsächlich noch etwas zu lesen zu Hause habe, fehlt mir komplett das Bedürfnis ein Buch zu kaufen. Da kann das Angebot noch so gut sein. Nur bei Fortsetzungen werde ich tatsächlich „schwach“ und kaufe auch dann mal Bücher, wenn ich noch 1 oder 2 ungelesene zu Hause habe. Da sich aber sonst nichts stapelt, fällt das bei mir dann nicht so auf.

      LG Lexa

  • Hey Lexa,
    ich hab einen SuB. Aber auch nur, weil ich sonst nicht mehr weiß, was ich schon gelesen habe und was nicht. Und ich liebe meinen SuB. 😀
    LibraryThing finde ich mega spannend. Das muss ich mir unbedingt mal genauer anschauen.

    Einen schönen Sonntag-Abend wünsche ich. 🙂

    • Moin Steffi,

      wenn du deinen SuB liebst, dann ist ja alles gut. Aber ich wollte mal drauf aufmerksam machen, dass es auch Vielleser ohne SuB gibt. Das geht in der Bloggerwelt gefühlt nämlich oft unter 😉

      Mach das. Ich mag es als virtuelles Bücherregal immer noch sehr gerne.
      LG Lexa

  • Ich verstehe deinen Blickwinkel gut und bin eigentlich der gleichen Meinung – allerdings war das früher anders und da habe ich einen ganzen Haufen Bücher angesammelt, den ich zu großen Teilen immer noch habe. Ich arbeite aber daran, ihn abzubauen und möchte danach auch nicht mehr als maximal 5 ungelesene Bücher zu Hause haben. Das sind dann nur noch welche, die ich aktuell wirklich unbedingt lesen möchte und so sollte das meiner Meinung auch sein.
    Von vielen höre ich als Argument für einen hohen SuB, dass sie die große Auswahl mögen, aber seien wir mal ehrlich: Gerade heutzutage ist es kein Problem, sich ein Buch zu bestellen und es zwei Tage später lesen zu können. Weshalb man sich da Unmengen ansammeln muss, die man in vielen Fällen dann auch ungelesen wieder aussortiert, weil man nach Jahren einfach kein Interesse mehr daran hat, verstehe ich heute nicht mehr.

    • Interessant, dass sich das auch ändern kann. Aber ist ja eigentlich nur logisch, andere Vorlieben ändern sich mit der Zeit ja auch.

      Dieses ungelesen aussortieren ist es auch, was mich beim Gedanken an den SuB sehr stört. Da stehe die Bücher so lange rum und dann ist es irgendwann so lange, dass man der Geschichte gar keine Chance mehr geben möchte. Irgendwie traurig.

      LG Lexa