#PMDD31: Edition #Mamaleben

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Wisst ihr, was es hier erstaunlich lange nicht mehr gab? (Mal ganz abgesehen davon, dass es sowieso etwas ruhiger ist auf diesem Blog in den letzten Monaten.) So ein ganz banaler Alltags-Post ohne Mehrwert und Lerneffekt. Ohne „Berechtigung“. Ein Beitrag, der einfach nur existiert, weil ich Bock drauf habe und Spaß dran.

Der seine Berechtigung in den Weiten des Internets genau daraus zieht: Ich will, dass es ihn gibt. Mein Blog, meine Party, meine Regeln. Mein Leben.

Steffi hat mich dran erinnert, dass es genau solche Beiträge waren, die früher den Reiz von Blogs ausgemacht haben. Eine Funktion, die jetzt mehr und mehr durch Social Media erfüllt wird.

Der berühmt-berüchtigte „Blick durchs Schlüsselloch„. Heute gibt es einen solchen. Dank Missi und dem Picture-My-Day-Day in der 31.ten Auflage: #PMDD31 (Hier die Erklärung, was dieser Tag ist, wenn euch nicht bekannt.)

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Der Tag begann, wie fast immer, gegen 6 Uhr morgens. Ins Kinderzimmer stolpern, weit genug wach werden um das Baby zu füttern, zu waschen und anzuziehen. Dann mich selbst waschen und im Wohnzimmer angekommen freuen, dass das Kind mittlerweile auch mal kurz alleine spielt. Feststellen, dass #PMDD31 ist und entschließen mitzumachen.

Nach dem ersten Kaffee des Tages ein weiteres tägliches Ritual: Flaschen abwaschen. Dann die Windeln für den Rest des Tages vorbereiten. Wir nutzen Stoffwindeln der Windelmanufaktur. Der hübsche Anblick und der geringe Müll sind die kleine Mehrarbeit mehr als wert.

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Mittlerweile ist das Baby (und wir auch) 3 Stunden wach und hatte schon das zweite Frühstück (wir nur jeweils eine Banane). Zeit für ein Vormittagsschläfchen. Meinten wir. Mit der Meinung waren wir aber alleine, deswegen gab es statt Schläfchen einen Ausflug zum Baumarkt. Kabelkanal kaufen. Wir wollen ja nicht, dass das Baby anfängt Kabel statt Brei zu futtern. Die Zähnchen dafür sind zumindest schon da.

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Während der Papa des Kindes dieses fütterte, konnte ich in Ruhe Reste zum Mittag essen. Oder war es genau genommen Frühstück, weil eine einzelne Banane nicht zählt? Egal, war lecker.

Dann wollte, wie banal, der Wocheneinkauf erledigt werden. Und während wir parallel zu einer anderen Familie durch die Gänge gingen, strahlte das Kind aus dem sicheren Tragetuch heraus jeden an, der Blickkontakt aufnahm. Ich habe noch nie mit so vielen fremden Menschen geredet wie in den letzten Monaten. Wenn das Baby schläft, gucken ältere Damen ganz verzückt und wollen mir von ihren EnkelInnen erzählen. Wenn das Baby wach ist, lacht es jeden an, und sorgt so mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass ich in Gespräche verwickelt werde.

Zuhause kam dann die Oma des Kindes vorbei um zu sehen, wie es sich innerhalb einer Woche verändert hatte. Wer in Urlaub fährt, wird hinterher mit einem schon fast krabbelnden und sich hinkniendem Kind überrascht. Kuchen für uns, Spielspaß für’s Baby. Und um 16 Uhr das erste echte Schläfchen des Tages.

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Die Zeit wurde zum Fensterputzen genutzt. Und zum einfach mal gemeinsam auf der Couch sitzen und quatschen. Es sind die kleinen Dinge, die man zu schätzen lernt.

Als das Kind wieder wach war, versetzten wir die Matratze des Babybetts auf die unterste Stufe. Wer sich hinknien kann, kann sich theoretisch auch über die Bettkante ziehen, wenn die Matratze oben ist. Jetzt ist es für uns zwar nicht mehr so komfortabel, aber wenigstens sicher.

Noch schnell einen Abendbrei und dann ab ins Bett.

Die Bilder des #PMDD31 von Lexa - Meergedanken

Die neue Schlafhöhe musste erst ausgiebig erkundet werden (Was sind die Stäbe denn auf einmal so lang?!?), aber ansonsten klappte das Einschlafen glücklicherweise so reibungslos, wie es meist klappt.

Endlich Abendbrot für uns (ich war hungrig und habe das Foto vergessen…) und jetzt sitze ich hier und tippe diesen Beitrag eines ganz banalen Samstags. #Mamaleben in Reinkultur. Es ist nichts passiert, aber es war so viel los.

Es ist jetzt 22 Uhr, ich geh gleich schlafen. Ziemlich pünktlich gegen 6 Uhr meldet sich der lebendige Wecker im Nachbarzimmer und will Aufmerksamkeit. Und anders als bei Weckern, die auf dem Nachtisch stehen, kann man bei diesem keine Snooze-Taste drücken.

Gute Nacht.

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9 Kommentare
    • Moin,
      oh ja. Langweilig wird es mit so einem kleinem Menschen nun wirklich nicht. Und ich habe sogar 3 gezählt, als ich eben durch die Teilnehmerliste bin. 😉

      LG Lexa

  • Hey Lexa,

    ohja, so ein Blogbeitrag ohne Mehrwert (wie ich das Wort hasse!) ist doch echt schön! 🙂 Ich freue mich, dass ich dich daran erinnern durfte. <3

    So langweilig war dein Alltag doch gar nicht. 😀

    Hab einen tollen Sonntag.

    Ganz lieben Gruß

    Steffi

    • Moin Steffi,

      ich kann „Mehrwert“ nicht mehr ohne Unterton sagen. Man hört bei mir regelrecht die Anführungszeichen xD

      Langweilig nicht, das ist es nie mit Baby, aber objektiv gesehen sehr ereignislos. Aber das macht den PMDD ja irgendwie auch aus: Ganz normaler Alltag.

      LG Lexa

  • Fein, dass du mitgemacht hast 😀 Ich mag solche Posts so gerne.
    Uff, so Knirpse halten auf Trapp! Die Stoffwindeln sind cool, kannte ich so gar nicht. 🙂

    • Moin,

      ja, die sind wirklich cool. Stinken auch viel weniger als die Wegwerfwindeln 🙂 Und es gibt sie in sooo vielen Motiven, dass man sie glatt anfangen könnte zu sammeln.

      LG Lexa

  • So viele kleine Kinder in den PMDD 🙂 voll lieb. Hach, da würd ich mich auch gerne anschließen, aber vielleicht bereu ich den Wunsch ja allzu bald wieder, lesen tut es sich zumindest stressig. Also erstmal großes Respekt von mir und danke für das Teilen des Blicks in deinen komplett normalen Alltag. Für mich selbst hat das früher auch wirklich den größten Reiz am Bloggen ausgemacht, aber die Zeiten ändern sich, jedoch ist so ein kleiner Blick zurück ganz nett.

    lg Akai

    • Moin,

      diese Lebensweisheit „Wenn sie Lächeln, ist alles vergessen.“, stimmt tatsächlich. Also, man hat das Geschrei und den Stress und alles schlechte und anstrengende nicht wirklich vergessen, aber es kommt einem gleich viel weniger schlimm vor, wenn das Baby dann lächelt oder die Arme nach einem ausstreckt.
      Hormone sind schon sehr mächtig und die Natur gibt Eltern eine Menge davon, damit sie ihre Kinder nicht aussetzen 😉 xD

      Ja, so ein Blick zurück ab und zu tut irgendwie gut. Mal sehen, vielleicht denk ich ja in Zukunft dran regelmäßiger mitzumachen.

      LG Lexa

  • Ja stimmt. Früher hat man irgendwie deutlich mehr frei raus geschrieben. Wonach einem gerade der Sinn war und worauf man Lust hatte. Das ist mittlerweile echt schwierig geworden. Aber immerhin bleibt uns der pmdd als kleine Ausflucht aus diesem normalen Content.

    Mach weiter so.
    Grüße
    Martha