5 (+1) Tipps für produktives Arbeiten im Homeoffice

Im Homeoffice produktiv zu arbeiten ist anfangs gar nicht so einfach. Mit diesen 5 (+1) Tipps von Claudia schafft es aber jeder.

Gastbeitrag

Liebe Leser und Leserinnen von Meergedanken, ich – Claudia – freue mich, dass ich heute wieder einen Artikel bei Lexa veröffentlichen darf – ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen ersten Gastartikel, der sich um Me-Time für Eltern drehte.

Wer mich noch nicht kennt: ich bin Claudia, veröffentliche Artikel und einiges mehr im FulltiME Magazin und bin Mutter einer süßen Tochter.
Ich freue mich auf euren Besuch im Magazin!

Let’s get productive

Homeoffice.
Jeder kennt es, viele machen es: remote arbeiten von zuhause. Einige haben die Möglichkeit dies in ihrem Angestelltenverhältnis zu nutzen, wieder andere sind Selbstständig und arbeiten von daheim, dritte arbeiten „nebenbei“ in einem Nebenjob von zuhause.

Ich selber kann in meinem Job aus dem heimischen Büro arbeiten und das Magazin betreibe ich Abends ebenfalls aus meinen eigenen vier Wänden.

Eine Sache, die mir anfänglich sehr schwer gefallen ist, ist die Tatsache auch wirklich produktiv im Homeoffice zu arbeiten – es gibt einfach zu viele Ablenkungen.

Die Wäsche will noch gemacht werden, die Spülmaschine eingeräumt, saugen müsste auch mal wieder jemand und was spräche eigentlich dagegen sich was leckeres zu Mittag zu kochen?

Einkaufen könnte ich dann auch noch schnell und wenn ich schon dabei bin… oh! Da kommt meine Lieblingsserie in der Glotze!

Produktivität aus dem Homeoffice will gelernt sein!

So blöd es klingt: Produktives arbeiten aus dem Homeoffice ist etwas, dass gelernt sein will.

In unseren eigenen vier Wänden sind wir gewohnt andere Dinge zu tun als zu arbeiten – und der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Zuhause remote und produktiv zu arbeiten ist einfach etwas, dass wir sonst nicht tun und was uns genau deshalb anfänglich schwer fällt.
Zuhause tun wir die Dinge, die wir eben zuhause tun.

Deswegen ist es wichtig, dass wir einige Dinge beachten, wenn wir von zuhause arbeiten, damit wir ähnlich produktiv – oder noch produktiver! – sind als bei der Arbeit.
Denn im Grunde bietet uns das remote arbeiten alle Möglichkeiten einmal so richtig viel zu schaffen: wenn wir uns an ein paar einfache Grundregeln halten.

Die 5 besten Tipps für produktives Arbeiten aus dem Homeoffice

1. Schaffe ein ‚echtes‘ Arbeitsumfeld!

Klingt banal, ist aber der beste Tipp, der für eine gute Arbeitsstimmung sorgt.

Platz ist in der kleinsten Hütte, sagt man. So ist es auch mit dem Arbeitsplatz. Ein dediziertes Arbeitszimmer ist toll – braucht man aber nicht.
Ein Platz am Esstisch reicht auch vollkommen aus.
Beachtet nur das folgende: macht den Tisch frei von allen Dingen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Solange ihr von zuhause arbeitet, gehört auf den Esstisch nur das, was ihr zum arbeiten braucht. Legt euch alles zurecht, wie ihr es auch sonst von eurem Arbeitsplatz kennt, damit die Unterbrechungen – um einen Stift zu holen, einen Block etc pp. – möglichst gering gehalten werden.
Jede Unterbrechung bedeutet, dass ihr eure Konzentration unterbrecht und wieder neu ansetzen müsst – Produktivität sieht anders aus.

2. Elektronische Geräte ausschalten

Hier denkt jeder sicher sofort an sein Handy – ja, das ist natürlich ein großer Faktor. Wer das Handy nicht zum arbeiten braucht, schaltet es im Idealfall ganz aus, oder wenigstens auf „stumm“ (und umdrehen!).
Benachrichtigungen / Push-Benachrichtigungen lenken uns auch mehr ab, als wir denken: Ausstellen!

Auch das Radio, wenn ihr es nicht aus eurem Arbeitsumfeld gewohnt seid – sollte ausbleiben. Erst recht der Fernseher.

Darüber hinaus solltet ihr euch aber auch verkneifen *mal schnell* die Spülmaschine anzustellen oder die Waschmaschine laufen zu lassen. Denn spätestens, wenn die Geräte piepen und sie fertig sind, fühlt man sich genötigt doch auch schnell die Sachen auszuräumen – und schon ist man wieder aus seiner Konzentration gerissen.

3. Schreibt euch eine Tages-To-Do-Liste

Zu Beginn des Tages solltet ihr euch eine Liste anlegen, in der aufgeführt wird, was ihr an diesem Tag schaffen wollt.
Wenn ihr euren Job schon länger macht, solltet ihr in der Lage sein hier eine realistische Einschätzung aller To Dos abzugeben und nicht am Ende des Tages mit noch mehr als der Hälfte aller Tätigkeiten unerledigt da zu sitzen.

Solltet ihr einige Aufgaben nicht einschätzen können, empfehle ich euch die Liste eher zu kurz als zu lang zu halten. Es ist ein besseres Gefühl eine Liste erledigt zu haben und weitere Aufgaben abzuarbeiten, als eine zu lange To Do Liste nicht zu schaffen.

4. Plane Pausen ein

Klingt erst einmal irgendwie … überflüssig, oder?
Ist es aber überhaupt nicht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Tagesaufgaben abzuarbeiten (gerne verlinke ich euch einen Gastartikel aus meinem Magazin, in dem verschiedene Arbeitstechniken angesprochen werden, die man im Homeoffice anwenden kann) – aber ein wichtiger Punkt in jeder dieser Techniken sind Pausen.
Kein Hirn kann einfach durcharbeiten und ranklotzen, bis die Arbeitszeit vorbei ist – wir alle brauchen Pausen.
Um effizient zu arbeiten ist es unbedingt notwendig Pausen einzuplanen und sich auch daran zu halten.

Ich persönlich arbeite lieber mit kleinen Pausen, weil ich mich besser konzentrieren kann, wenn ich nach einer beendeten (Teil-)Aufgabe etwas Erholung bekomme.
Mein direkter Kollege braucht eher größere Pausen, kann aber länger am Stück konzentriert arbeiten.

Das ist so individuell wie jede Person – und das müsst ihr für euch austesten.

❗ Bedenkt: alles ist etwas anders als im Büro; nur weil die eine Arbeitsweise dort funktioniert, muss es das nicht unbedingt zuhause auch tun.

5. Aus der Vergangenheit lernen

Ihr habt schon einige Erfahrung was die Arbeit von zuhause angeht?
Dann könnt ihr diesen Punkt gut nutzen: lernt, wann ihr am besten und produktivsten arbeiten könnt!

Ich zum Beispiel bin um die Mittagszeit eine Katastrophe, was Effizienz und Konzentration angeht. Und genau so plane ich dann auch meinen Tagesablauf.

Ich starte direkt früh morgens mit meiner Arbeit und zur Mittagszeit habe ich dann meistens direkt 4-5 Stunden abgerissen.
Nun genieße ich eine ausgedehnte und geruhsame Mittagspause mit einem guten Essen, bevor ich wieder losstarte – und ich meinen toten Punkt überwunden habe.
So kann ich dann motiviert wieder an die Arbeit gehen und durcharbeiten, bis die Familie nach Hause kommt.

Wenn ihr noch ein paar mehr Tipps in Richtung Zeitmanagement braucht – im Magazin gibt es eine ganze Serie dazu.

Let’s get productive!

Ihr seht: im Homeoffice produktiv zu sein ist gar nicht so schwer, wie man meinen würde – so lange man einige Dinge berücksichtigt.

Es ist wichtig für diese Arbeitszeit auch Regeln zu schaffen, die einem helfen einen gute und produktiven Tag zu gestalten, denn wir alle wissen, wie toll sich Arbeitstage anfühlen, an denen man wirklich etwas geschafft hat.
Und wie glücklich die Vorgesetzten sind, wenn man ordentlich was abgerissen hat – da müssen wir nicht drüber sprechen.

Danke Lexa, danke liebe LeserInnen!

Bevor ich diese Plattform wieder der lieben Lexa überlasse, habe ich aber noch einen kleinen Tipp für euch, den ich euch einfach nicht vorenthalten kann und will. Quasi der Tipp 5.1:

5.1. der Extra-Tipp

Und für alle, die Vollzeit zuhause arbeiten, oder ein Side-Business von daheim führen: Schafft Regeln für eure Arbeitszeiten und kommuniziert diese.
Freunde und Familie werden sich gerne bei euch einladen, weil: Ihr seid ja eh da. Da kann man auch mal schnell auf einen Kaffee vorbei schauen, oder?
Lasst solche Sitten gar nicht erst einreißen, sondern kommuniziert klar, offen und deutlich, dass ihr arbeitet und nicht auf dem Sofa sitzt und einen Kaffee trinkt. Es hilft auch noch einmal darauf hinzuweisen, dass ihr Geld verdient – vielen ist das nicht so richtig bewusst, weil ihnen das Prinzip der „Heimarbeit“ selber nicht geläufig ist.

Im Homeoffice produktiv zu arbeiten ist anfangs gar nicht so einfach. Mit diesen 5 (+1) Tipps von Claudia schafft es aber jeder.

Auf bald!

Mit all diesen Tipps im Gepäck sollte einem guten und produktiven Arbeitstag im Homeoffice nichts mehr entgegen stehen.
Verratet doch mal: Was ist euer bester Tipp für ein produktives Homeoffice? Und welche der oben genannten Tipps habt ihr schon (instinktiv) richtig angewendet?

Ich freue mich auf euer Feedback und wer weiß – vielleicht lesen wir uns ja auch noch ein drittes Mal oder sehen uns imFulltiME Magazin.

Ich würde mich sehr freuen!

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